Bei World of Warcraft und anderen MMOs denkt man momentan darüber nach sie zu verbieten, weil es laut Studien etliche Süchtige gibt. Der EA-Pressesprecher Martin Lorber ist da ganz offen und gibt zu, dass Warhammer Online als Suchtmittel ein "grandioser Misserfolg" ist.
Diese Äußerung gab er auf der "Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung" von sich. Dort werden eben jene Suchtmittel wie MMOs thematisiert. Schaut man sich die Spielerzahlen an, hat er recht. Warhammer Online wird von ca. 300.000 Spielern gespielt, World of Warcraft hingegen hat bereits die 11,5 Millionen-Marke erreicht. Jedoch wollte Herr Lorber damit viel mehr sagen, dass die Entwickler damit kein Geheimrepzept haben, wie sie die Leute süchtig machen.
Der größte Dealer auf dem MMO-Markt, Blizzard, hatte es übrigens nicht nötig, einen Repräsentanten zu schicken. Warum auch, wenn das Geld in der Kasse stimmt?
Links:
Quelle Gamestar

geschrieben von Highmoon, Juli 21, 2009
Und ich muss auch sagen, ich bin wirklich erschüttert wieviel Artikel, Foren, Internetseiten mittlerweile bei WAR von einem grandiosen Misserfolg reden. Ich kann da nur dem beipflichten was Bill Roper kürzlich sagte:"Andere Spielefirmen wären froh über 300k aktive Spieler." Und ohne
WoW wäre WAR noch höher platziert.
Mittlerweile muss ich mich hüten, nicht anzufangen zu glauben das EA Mythic das Opfer von einer Schmutzkampagne ist, soviel schlechtes wie man liest. Selbst eine Firma die in Sachen Publisherauswahl, Abgänge aus der Kreativabteilung, und Mitgliedschaft bei EA so mit Problemen zu kämpfen hat hat sowas nicht verdient. Das steht in keinem Verhältnis mehr.
Ich kann aus meiner Sicht nur sagen:
a) bin ich froh das WAR ein Misserfolg in Sachen Suchterzeugung ist, weil das bedeutet allein bei mir schon 7-25 Stunden Spielzeit pro Woche, was für sich genommen schon an der Grenze des Verkraftbaren für einen berufstätigen sozial integrierten Menschen ist, wie ich finde.
Was wäre es denn mit sogenanntem Suchtfaktor?? 30-60 Std. ? Denken die Leute die sowas schreiben eigentlich noch nach wie es draussen aussieht?
Suchtfaktor daran zu messen wieviele Spieler gleichzeitig da sind, anstatt zu schauen wie lange jeder einzelen Spieler im arithmetischen Mittel in der Woche online bleibt erscheint mir nicht grade eine Intelligenzleistung.
b) Macht dieses Spiel jede Menge Spaß und stellt auch einen gewissen Anspruch an jeden Spieler, was Kombinationsgabe, taktisches Denken und spielerische Fähigkeiten anbelangt.
Deswegen mag ich DAoC und WAR. Deswegen hass ich Asia-Grinder so langsam.
c) Stiehlt Blizzard beinahe jedem anderen vorhandenen MMO einige seiner Spielsysteme. Das spircht für den WoW-Serverclient in Sachen Flexibilität, allerdings zeigt es auch wie skrupellos diese Firma vorgeht. Ich muss sagen mein Bild von Blizzard hat sich seit einigen Jahren um 180 Grad gekehrt.
So viel erstmal dazu
Gruß




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Also keine Vorwürfe an Blizzard, die nun wirklich nur qualitativ hochwertige Spiele auf den Markt schmeissen. Richtet eure Augen lieber auf EA die jedes Jahr ein neues Fifa, NHL, Tigerwoods mit wirklich lächerlichen änderungen auf den Markt schmeissen und das zum vollen Kaufpreis. DAS ist betrug und sollte verboten werden. Also ist der obige Beitrag einfach nur NUTZ